Einen rein elektrischen Heizkörper selbst befüllen

Wie Sie ganz einfach einen Heizkörper für den rein elektrischen Betrieb aufrüsten bzw. befüllen können 

Bad Heizkörper P2 mit Heizstab Typ 1

Wir empfehlen, den gewünschten Heizkörper von XIMAX fertig befüllt mit Heizstab, Sicherheitsventil und Thermoflüssigkeit versehen sowie geprüft schicken zu lassen.

Selbst ist die Frau oder der Mann!

Jeder für den elektrischen Betrieb geeigneter Heizkörper kann selbst befüllt und mit einem Heizstab versehen werden.

Beim Einkauf sollte folgendes beachtet werden:

1.  HEIZKÖRPER wählen und bestellen

Unter den technischen Details des jeweiligen Heizkörpers prüfen ob er für elektrischen Betrieb geeignet ist.

2.  HEIZSTAB wählen und bestellen

  • 300 Watt für Badheizkörper bis max. 0,8 m Höhe
  • 600 Watt für Badheizkörper bis max. 1,3 m Höhe
  • 900 Watt für Badheizkörper ab 1,3 m Höhe

Alle XIMAX Heizstäbe haben ein im Heizstab eingebautes Thermoelement, das dafür sorgt, dass der Heizstab bei einer bestimmten maximalen Flüssigkeitstemperatur automatisch abschaltet. Kühlt die Flüssigkeit wieder ab, so schaltet dieses Thermoelement den Heizstab wieder zu. Dies bedeutet, dass der Heizstab die Flüssigkeit niemals zum Kochen bringt, auch wenn er immer eingeschaltet bleibt.

ACHTUNG: Wenn die im Heizstab eingebaute Sicherung einmal durchgebrannt ist, ist der Heizstab defekt und nicht mehr reparierbar. Aus diesem Grunde darf ein Heizstab niemals eingeschaltet werden, wenn er nicht total mit Flüssigkeit umgeben ist.

3.  STOPFENSET bestellen

Besteht aus Überdruck-Sicherheitsventil
und Verschlussstopfen. Bei der Erhitzung durch einen elektrischen Badheizkörper entsteht ein Überdruck, welcher durch ein automatisches Überdruck-Sicherheitsventil abgefangen werden muss, da es ansonsten zur Zerstörung des Badheizkörpers kommen kann. Diese Aufgabe übernimmt das Überdruck-Sicherheitsset.

4.  Optional: STEUERUNG wählen und bestellen

Um den Energieverbrauch bzw. die Ein- und Ausschaltzyklen Ihres Heizkörpers selbstständig steuern zu können.

5. THERMOFLÜSSIGKEIT bestellenThermoflüssigkeit für Heizkörper

  • 1 Liter für 300 Watt-Heizstab
  • 2 Liter für 600 Watt-Heizstab
  • 3 Liter für 900 Watt-Heizstab

Der Heizkörper muss mit einer Mischung aus Thermoflüssigkeit und Wasser befüllt werden. Damit wird erreicht, dass der Badheizkörper bis ca. minus 15 °C frostsicher ist ( z.B. Einbau in einem frostgefährdeten Wochenendhaus ). Darüber hinaus enthält die Thermoflüssigkeit ein Antikorrosionsmittel.

 

Den Heizkörper selbst befüllen – so wird es gemacht

  • Den Heizkörper an der Oberseite mit dem Überdruck-Sicherheitsventil verschließen.
  • Die Unterseite, die ohne Heizstab bleibt, mit dem Verschlussstopfen versehen.
  • Die Thermoflüssigkeit durch die Öffnung, in die später der Heizstab eingeschoben wird, in den Heizkörper einfüllen. Wasser dazu geben, bis er nahezu voll ist. Damit die Luft besser aus dem Heizkörper nach oben entweichen kann, den Heizkörper während dem Einfüllen schief halten und immer wieder sanft rütteln oder hin und her bewegen.
  • Heizstab einschrauben.
  • Den Heizkörper am gewünschten Ort befestigen.
  • Wenn der Badheizkörper mit Flüssigkeit befüllt ist und der Heizstab eingeschaltet wird, dehnt sich die Flüssigkeit aus und würde den Heizkörper zerstören, wenn kein Überdruckventil montiert wäre, was dann – beim ersten Aufheizen – überflüssige Flüssigkeit austreten lässt.
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42 Kommentare zu Einen rein elektrischen Heizkörper selbst befüllen

  1. Joachim sagt:

    Hallo,
    vielen Dank für die Erklärung!
    Kann es sein, dass so eine Heizung „klopft“, bis sie die Zieltemperatur erreicht hat?
    An was kann das liegen? Zu wenig oder zuviel Flüssigkeit, zu locker oder zu fest an die Wand geschraubt? Lockerer Heizstab?
    Vielen Dank für jeden Tipp!
    VG
    Joachim

    • Guten Morgen,

      Die Ursachen hierfür können vielfältig sein. Normalerweise kommen Probleme solcher Art meist beim Zentralheizungsbetrieb, also nicht rein elektrischen Betrieb vor. So könnte zum Beispiel Vorlauf und Rücklauf vertauscht worden sein. Ob das der Fall ist, lässt sich auf folgende Weise testen: Alle Thermostatventile schließen und die Heizkörper abkühlen lassen. Nach etwa einer Stunde das Thermostatventil wieder aufdrehen und schauen, was zuerst warm wird – Rücklaufrohr oder Vorlaufrohr. Das Vorlaufrohr führt oben zum Thermostatventil, das Rücklaufrohr führt das im Heizkörper abgekühlte Wasser wieder zurück zur Heizungsanlage. Wird also dieses Rücklaufrohr zuerst warm, wurden Vor- und Rücklauf vertauscht. Ein Malheur, das gar nicht mal so selten auftritt. Abhilfe kann zum Beispiel ein umgekehrt schließendes Thermostatventil schaffen.

      Ist Vor- und Rücklauf in Ordnung, kann das Klopfen der Heizung auch an einem fehlenden oder falsch eingestellten Überströmventil (direkt über der Heizungsumwälzpumpe) liegen. Baut die Pumpe zuviel Druck auf, kann ein sich schließendes oder öffnendes Ventil anfangen zu schlagen ( Vibration am Tellerventil).

      Das Knacken eines Heizkörpers kann auch durch Dehnungsgeräusche bei Temperaturänderungen im Heizungssystem hervorgerufen werden und sollte zeitlich begrenzt sein. Zum Beispiel morgens während der Aufheizphase und abends, wenn die Nachtabsenkung greift. Vermeidbar sind diese Knackgeräusche nur, wenn die Heizkörper dauernd die gleiche Temperatur haben und sich dadurch nicht ausdehnen oder zusammenziehen. Allerdings ist es nicht sehr energiesparend, die Nacht durchzuheizen.

      Auch wenn die Heizungsrohre in den Wand- und Deckendurchführungen unzureichend (nicht spannungsfrei) gelagert sind, kann es zu einem Knacken kommen. Durch die unzureichende Lagerung (zum Beispiel Heizrohre, die an Schutzrohren und Schellen reiben) kommt es zum Aufbau von Spannungen im Leitungssystem, die sich sehr geräuschvoll entladen können. Ein Auffinden der betreffenden Stelle ist meist sehr schwer. Sollte es gelingen, hilft zum Beispiel das Lösen von Schellen oder gar das Freistemmen von Rohren und Lagerung der Rohre auf z.B. Teflonplatten.

      Klopfgeräusche der unheimlichen Art, die nur einer Familie in einem Mehrfamilienhaus Ärger oder gar Angst bereiten, können darauf zurückzuführen sein, dass in der Wand die Heißwasserleitung etwa an einer Eckverbindung zu nah an der Kaltwasserleitung liegt. Wenn das Wasser fließt, dehnt sich das Metall aus. Das Eckstück vibriert und schlägt gegen das andere Rohr. Bruchteile von Millimetern reichen aus, um den Klopfgeist zu aktivieren. Um diesen Fehler zu finden und zu beheben, muss die Wand aufgestemmt werden.

      Ein sich zum Teil extrem steigerndes Rattern kann an Luft im Heizungssystem liegen. Die wird man, wie im Kapitel zuvor beschrieben, durch Entlüften der Heizkörper los. Das Rattern kann aber auch an zu hohen Drücken im Heizungssystem liegen, welches bei nur teilweise geöffneten Ventilen sehr laute Geräusche erzeugen kann. Sollten die Geräusche aufhören, wenn man das jeweilige Ventil weiter öffnet, dann kann man zum Beispiel Druck ablassen oder die Pumpe weniger Druck aufbauen lassen.

      Freundliche Grüße

  2. Karina sagt:

    Hallo,…
    kann man den Heizkörper auch zuerst an die Wand montieren, Heizstab und Verschlussstopfen unten reinschrauben und erst dann von oben (im aufgehängten Zustand befüllen? Verstehe nicht ganz, warum ich ihn erst von unten befüllen muss, dann den Heizstab reinschrauben soll und dann zur Montage umdrehen muss?

    Danke für eine ergänzende Erklärung.
    Lg Karina

    • Das Problem bei dieser Vorgehensweise ist, dass sich dabei sehr viel Luft im Heizkörper ansammeln kann – dies kann dazu führen, dass der Heizkörper nicht vollständig warm wird und somit auch nicht die max. Leistung gibt. Um das zu vermeiden, sollte der Heizkörper beim Befüllen leicht schräg gehalten werden. D.h. den Heizkörper zuerst mit Heizstab und den Verschlussstopfen komplettiert, befüllen und anschließend an die Wand hängen.

  3. Jens sagt:

    Muss man neben Glykol destiliertes Wasser in solch einer Heizung füllen, oder genügt normales Trinkwasser?

  4. Andre sagt:

    Hallo, vielleicht eine merkwürdige Frage, aber ich finde sonst nichts dazu im Internet.
    In unserem Bad wurde ein elektrisch betriebener Handtuch HK quasi um 90° gedreht montiert, so dass der Tauchsieder nun nicht vertikal sondern horizontal im HK steckt. Ich traue mich nicht ihn anzuschalten, da ich mir unsicher bin, ob man den so überhaupt benutzen kann und darf. Können Sie mir das beantworten?

    Danke und Gruß

    • Grundsätzlich kommt das aufs Modell an. Unter „normalen“ Umständen sollte dies keine Rolle spielen. Nur als Gedankenstütze: wir haben horizontale Heizkörper, welche im Elektrobetrieb ebenfalls einen horizontalen Heizstab montiert bekommen.

  5. Marcel Bolle sagt:

    hallo, muss die Flüssigkeit im Elektrobetrieb aufgefüllt und, oder erneuert werden?

  6. Schrommr-Hofmann Robert sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren.
    Mein Handtuchtrockner hat einwandfrei gute 6 Jahre funktioniert jetzt auf einmal tut sich gar nichts mehr.
    Hab versucht ihn zu entlüften.
    Etwas Luft ist raus aber nichts spektakulär.
    Wenn ich ihn einschalte passiert gar nichts nicht einmal wo der Heizstab drin ist.
    Könnte es sein dass dieser defekt ist?
    Rentiert sich überhaupt eine Reparatur oder wäre eine Neuanschaffung vernünftiger?

  7. Joanna sagt:

    Guten Tag, ich habe eine Elektroheizung und muss den Heizstab von oben einführen, da oberhalb die Steckdose ist. Daher habe ich auch den Heizkörper komplett umdrehen müssen, sodass die geschlossenen „silbernen“ Anschlüsse (mittig am Heizkörper), welche nicht benutzt werden, oben sind. Nach kurzer einseitiger „Aufwärmphase“ (auf der Seite des Ventils), ging die Temperatur plötzlich verloren und der Heizstab geht garnicht mehr (lässt sich nicht mehr aufheizen). Woran liegt das? Was mache ich verkehrt? Hierfür hatte ich ein Funkthermostaat zwischen Steckdose und Stecker vom Heizstab zwischen geschaltet gehabt, welcher die Temperatur (vom Raum?!) regeln sollte. Ich bitte um schnellstmögliche Antwort, da ich nicht mehr weiter weiss.

    • Hallo Joanna,

      den Heizstab niemals, ja wirklich niemals auf die Oberseite montieren – das funktioniert nicht (bzw. nur dann, wenn vom Hersteller ausdrücklich darauf hingewiesen wird). Im worst case ist dein Heizstab durchgebrannt :-(
      Wichtig: den Heizstab auch nie ohne Flüssigkeit in Betrieb nehmen. Durch die Übertemperatur-Sicherung brennt der sofort durch.

  8. Maximilian Bischoff sagt:

    Hallo

    Ich habe en meinem handtuchtrockner den heizstab getauscht. Dabei kam etwas „Öl“ aus der Heizung. Kein glykol wassergemisch. Mit was Fülle ich nun auf? Mir ist auch aufgefallen das mein Trockner über kein Sicherheitsventil oder druckventil verfügt.

    Danke

    • Hallo Maximilian,

      es gibt tatsächlich Heizkörper, bei denen ein Öl-Gemisch anstatt Wasser/Glykol verwendet wird. Das Funktionsprinzip ist dasselbe. Hier solltest du wieder mit einer gleichwertigen Füllung arbeiten.
      Öl-Heizkörper werden so gefüllt, dass kein Flüssigkeitsaustritt möglich ist. Da sich dieses Öl nicht so sehr ausdehnt wie Wasser, wird auch kein Überdruckstopfen benötigt.

  9. Verena Rey sagt:

    Hallo
    Bei unserem Badheizkörper (Kermi, 300 Watt) hat sich die Dichtung/der Verschlussstopfen gelöst und die Flüssigkeit ist ausgelaufen.
    Macht eine Reparatur wohl Sinn?
    Alter ca. 17 Jahre, sieht einwandfrei aus, ohne Korrosionsanzeichen.

    besten dank

    • Hallo Verena,

      ob eine Reparatur bei einem 17 Jahre alten Heizkörper Sinn macht, kann ich schwer beantworten. Wenn es lediglich um eine Dichtung geht, ansonsten aber alles einwandfrei funktioniert, macht das auf jeden Fall Sinn. Ansonsten kannst du dich auch gerne in unserem Elektro-Sortiment umsehen. Ab und an sind hier sehr preiswerte Heizkörper im Sale. Die sind alle nach dem Plug and Play Prinzip fertig befüllt.

  10. Marc sagt:

    Hallo,
    ich habe zwei 1,8m hohen Heizkörper mit je einem 1200Watt Heizstab bestückt. Die untere Hälfte wird kochend heiß, die obere Hälfte (ab da wo der Stab aufhört) bleibt kalt!
    Woran kann das liegen?
    Es sind je ca 4,5Liter Thermoflüssigkeit und der Rest mit Wasser aufgefüllt.

    • Hallo Marc,

      das könnten Luftblasen im Heizkörper sein. Der Heizkörper kann sich an diesen Stellen nicht richtig erwärmen. Um sämtliche Wärmebarrieren (Luft) im Heizkörper aufzulösen, muss sich dieser zunächst richtig einstellen. Dies kann bei erster Inbetriebnahme etwas Zeit beanspruchen – eine pauschale Dauer kann hier leider nicht genannt werden, da dies variiert, abhängig davon, wie viel Luft sich im Heizkörper befindet.

      Um dieses „Problem“ zu beheben, lass den Heizkörper auf (idealerweise) max. Leistung laufen, bis sich der Körper richtig eingestellt und überschüssige Luft herausgedrückt hat.
      Sobald sich sämtliche Wärmebarrieren durch diesen Vorgang aufgelöst haben, sollte der Heizkörper im umfangreichen Kernbereich gleichmäßig Wärme abgeben.

      Hinweis: auf der Oberseite des Sammelrohres befindet sich ein Überdruckventil. Hier kann, darf und soll etwas Wasser austreten, da sich das Wasser bei Erwärmung ausdehnt.
      Ich empfehle deshalb, auf der Unterseite einen Auffangbehälter wie bspw. eine Schüssel, ein Handtuch o.ä. zu platzieren.

  11. Nicole sagt:

    Hallo,
    erstmal vielen Dank für die Klasse Erklärung. Aber eine Frage hab ich immer noch…. wenn 2Liter Thermoflüssigkeit reinkommen kannst du sagen wieviel Liter Waaser noch etwa gebraucht werden. Bin mir unsicher das ich ggf. zu wenig oder Zuviel Wasser reingebe.
    Vielen Dank

    • Hallo Nicole,

      ca. 2-3 cm Luft, oder meine Faustregel: bis ich den Wasserspiegel im Inneren des Heizkörpers gut erkennen kann. Da sich Wasser beim Erhitzen ausdehnt, benötigt es Platz. Überschüssiges Wasser wird durch den Überdruckstopfen auf der Oberseite des Heizkörpers herausgedrückt, sodass der Heizkörper keinen Überdruck abbekommt.

  12. Priska Stigger sagt:

    Hey, ich habe einen elektrischen Handtuch trockner den ich fast nie benutzt habe. Er hängt jetzt sicher schon 4 Jahre. Als ich ihn neulich einschalten wollte, wurde er nicht mehr warm.
    Was kann sein?

    Mit freundlichen Grüßen

    • Hallo Priska,

      wenn der Heizkörper komplett kalt bleibt, könnte evtl. ein Defekt am Heizstab vorliegen. Andernfalls könnten Luftblasen im inneren des Heizkörpers vorhanden sein. Der Heizkörper kann sich an diesen Stellen nicht richtig erwärmen. Um sämtliche Wärmebarrieren (Luft) im Heizkörper aufzulösen, muss sich dieser zunächst richtig einstellen. Dies kann bei erster Inbetriebnahme etwas Zeit beanspruchen – eine pauschale Dauer kann hier leider nicht genannt werden, da dies variiert, abhängig davon, wie viel Luft sich im Heizkörper befindet. Um dieses „Problem“ zu beheben, lass den Heizkörper auf (idealerweise) max. Leistung laufen, bis sich der Körper richtig eingestellt und überschüssige Luft herausgedrückt hat. Sobald sich sämtliche Wärmebarrieren durch diesen Vorgang aufgelöst haben, sollte der Heizkörper im umfangreichen Kernbereich gleichmäßig Wärme abgeben.

      Hinweis: auf der Oberseite des Sammelrohres befindet sich ein Überdruckventil. Hier kann, darf und soll etwas Wasser austreten, da sich das Wasser bei Erwärmung ausdehnt.
      Ich empfehle deshalb, auf der Unterseite einen Auffangbehälter wie bspw. eine Schüssel, ein Handtuch o.ä. zu platzieren.

  13. Jens sagt:

    muss die Thermoflüssigkeit nach einer bestimmten Zeit getauscht werden?
    Ist es zu empfehlen beim Tausch eines defekten Heizstabes die Flüssigkeit zu erneuern?

    • Hallo Jens,

      nein, sollte nicht der Fall sein. Auch bei einem Austausch des Heizstabes ist kein Nachfüllen notwendig, es sei denn, beim Tauschvorgang geht zu viel Flüssigkeit verloren. In diesem Fall sollte jedoch gewöhnlichem Leitungswasser ausreichend sein, da das Mischverhältnis für gewöhnlich großzügig genug gerechnet wird.

  14. Dorle Köppe sagt:

    Hallo,
    mein Badheizkörper ist im reinen elektrischen Betrieb seit ca. 12 Jahren. Wir hatten nie Probleme damit. Jetzt wird er plötzlich in der Mitte heiß aber oben und unten nur warm, z.B. wenn er auf 4 gedreht wurde. Bei 3, wie ich ihn sonst immer hatte, wird er oben und unten nur lauwarm und in der Mitte warm. Was kann ich tun?

    • Hallo Dorle,

      es „könnte“ sein, dass über die Jahre etwas Flüssigkeit im Heizkörper kondensiert ist und dieser nicht mehr ideal gefüllt ist.

      Du könntest versuchen, den Heizkörper mit etwas Wasser aufzufüllen (damit noch ca. 2-3 cm Luft im Heizkörper ist). Im Normalfall ist das Mischverhältnis Wasser/Thermoflüssigkeit großzügig genug gerechnet, sodass hier gewöhnliches Leitungswasser verwendet werden kann. Aus technischer Sicht kann ein Elektro-Heizkörper nicht zur Gänze mit Wasser/Glykol befüllt werden, weshalb sich im Inneren Luftblasen bilden können. Der Heizkörper kann sich an diesen Stellen
      nicht richtig erwärmen. Um sämtliche Wärmebarrieren (Luft) im Heizkörper aufzulösen, muss sich dieser zunächst richtig einstellen. Dies kann bei erster Inbetriebnahme etwas Zeit beanspruchen – eine pauschale Dauer kann hier leider nicht genannt werden, da dies variiert, abhängig davon, wie viel Luft sich im Heizkörper befindet.
      Um dieses „Folgeproblem“ des Nachfüllens zu beheben, lass den Heizkörper auf (idealerweise) max. Leistung laufen, bis sich der Körper richtig eingestellt und überschüssige Luft herausgedrückt hat.
      Sobald sich sämtliche Wärmebarrieren durch diesen Vorgang aufgelöst haben, sollte der Heizkörper im umfangreichen Kernbereich gleichmäßig Wärme abgeben.

      Achtung: auf der Oberseite des Sammelrohres befindet sich im Normalfall ein Überdruckventil (Loch in der Mitte). Hier kann, darf und soll etwas Wasser austreten, da sich das Wasser bei Erwärmung ausdehnt.
      Ich empfehle deshalb, auf der Unterseite einen Auffangbehälter wie bspw. eine Schüssel, ein Handtuch o.ä. zu platzieren.

  15. Nic Kal sagt:

    Ich habe einen relativ grossen Heizkörper, welcher jedoch nur zur Vorwärmung der Handtücher dient. Zudem ist der Raum durch eine Bodenheizung warm. Brauche ich nun für einen 900 Watt Heizstab trotzdem 3 Liter Glykol? Oder reicht hierzu 1 Liter.

    • Hallo Nic,

      die Thermoflüssigkeit übernimmt zwei essentielle Aufgaben: Frost- und Korrosionsschutz (zusätzlich wird die Wärmeverteilung unterstützt, aber das wäre zu vernachlässigen). Wie viel Liter benötigt werden, hängt vom Volumen des Heizkörpers ab. Frost ist normalerweise nicht das Problem in Wohnungen/Häusern, allerdings könnte bei zu wenig Thermoflüssigkeit der Heizkörper korrodieren. Thermoflüssigkeit ist nicht wahnsinnig teuer, deshalb lieber 2 Liter mehr verwenden 😉

  16. Anne Boelter sagt:

    Hallo. Ich habe seit ein paar Tagen ein Problem mit meiner Heizung. Sie wird von oben bis unten Warm. Jedoch macht sie auf einmal Geräusche und die werden immer lauter. Ich habe gedacht es liegt daran das ich diese entlüften muss aber da kommt nur etwas Luft mit ein paar Tropfen Wasser raus und das wars’s. Ich weiß nicht woran dies liegt und finde dazu auch keine Abhilfe.

    • Hallo Anne,
      die Ursache für Geräusche im Heizkörper kann vielseitig sein und ist per Ferndiagnose schwer zu beurteilen.
      Wird der Heizkörper im Warmwasserbetrieb verwendet? Dann bitte den Pumpendruck kontrollieren und/oder einen hydraulischen Abgleich durchführen.
      Idealerweise fragen Sie hier bei einem Installateur in Ihrer Nähe nach, dieser kann Ihnen bestimmt auch weiterhelfen :-)

  17. Wolfgang Hörold sagt:

    Guten Tag,
    ich habe mir einen elektrischen Handtuchtrockner gekauft. Er wurde sachgemäß installiert.
    Bei inbetriebnahme stellte ich fest, das die unteren 3-4 Rohre hinten wie vor nicht warm werden. Was kann ich tun?
    Mit freundlichen Grüße
    Wolfgang Hörold

    • Hallo Herr Hörold,
      um sämtliche Wärmebarrieren aufzulösen, muss sich der Heizkörper zunächst richtig einstellen. Dies kann bei erster Inbetriebnahme etwas Zeit beanspruchen (variiert)
      Lassen Sie den Heizkörper beim ersten Einschalten auf max. Leistung laufen, bis sich der Wärmekörper richtig eingestellt und die überschüssige Luft verdrängt hat.
      Bei Erwärmung dehnt sich das Wasser aus und drückt die überschüssige Luft aus dem Überdruckventil Oberseite Sammelrohr. Bei diesem Vorgang kann etwas Wasser austreten.
      Dies ist völlig normal, weshalb eine Schüssel o.ä. unter dem Sammelrohr platziert werden sollte! (Dies ist für nachfolgende Heizvorgänge nicht mehr notwendig!)

  18. Saive sagt:

    Hallo,

    welches Ol brauche ich um einen Badheizkörper 180 x 60 cm mit 900watt Heizstab zu füllen?
    Danke für Eure Antwort

    • Hallo Herr Saive,

      für die Befüllung benötigen Sie eine Thermoflüssigkeit. Bei 900 Watt benötigen Sie 3 Liter Thermoflüssigkeit. Diese einfüllen und den Rest dann mit Wasser auffüllen.

  19. Simon sagt:

    Hallo,
    kann der Überdruckventil an der unteren Öffnung angebracht werden.
    Der Heizkörper hat vier Öffnungen 1/2 Zoll unten und eine mit dem Entlüftungsventil oben.
    Unten würde ich dann Heizstab links, zwei Verschlussstopfen mittig und Sicherheitsventil rechts anbringen.
    Geht das?
    Danke im Voraus und viele Grüße!!

  20. Christian Frauenstein sagt:

    Gibt es eine Faustformel bei der Menge der Flüssigkeit? Also sollen nur beispielweise 85% befüllt werden und die verbleibenden 15% sind dann Luft?

    • Hallo,
      der Heizkörper muss mit einer Mischung aus Thermoflüssigkeit und Wasser befüllt werden.
      Unsere Empfehlung für die benötigte Menge an Thermoflüssigkeit ist:
      1 Liter für 300 Watt-Heizstab
      2 Liter für 600 Watt Heizstab
      3 Liter für 900 Watt Heizstab

      Den Rest dann einfach mit Wasser auffüllen bis der Heizkörper nahezu voll ist.

      Schöne Grüße

    • Hallo Christian,

      eine genaue Regel wie viel Flüssigkeit dem Heizkörper zugefügt werden soll, gibt es nicht.
      Wir empfehlen die benötigte Menge an Thermoflüssigkeit zu verwenden und anschließend den Rest mit Wasser aufzufüllen, bis der Heizkörper nahezu voll ist.

      Liebe Grüße

  21. Emanuel sagt:

    Guten Tag, wollte Fragen wieviel Flüssigkeit in einem Sprossen Heizkörper reinpasst? Mfg Emanuel

    • Hallo Emanuel,
      das hängt von Größe / Heizstab-Leistung und dem Füllvolumen des Heizkörpers ab.
      Grundsätzlich empfehlen wir eine benötigte Menge an Thermoflüssigkeit:
      1 Liter für 300 Watt-Heizstab
      2 Liter für 600 Watt-Heizstab
      3 Liter für 900 Watt-Heizstab

      Den Rest dann einfach mit Wasser auffüllen bis der Heizkörper nahezu voll ist.

      Schöne Grüße

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